Neu in Intrexx Version 19.03

Allgemeines


Die Hilfe von Intrexx Version 19.03 ist derzeit stellenweise noch in Arbeit. Fehlende Informationen erkennen Sie an den entsprechenden Hinweisen im Text.
  1. Web-Connector

    Mit dem neuen Web-Connector ist Tomcat jetzt immer im Portaldienst enthalten. Es gibt also keinen separaten Dienst mehr – Tomcat ist automatisch gestartet, wenn der Portaldienst gestartet ist. Der Tomcat-Webserver muss nicht mehr im Setup oder bei der Anlage eines neuen Portals explizit ausgewählt werden. In der Regel können Sie Ihr Portal im Browser mit der Basis-URL localhost:1337 aufrufen.

    Für den Betrieb von mehreren Portalen unter einer Adresse und SSO unter Windows muss ab Intrexx Version 18.09 IIS (für Windows) oder Nginx (Linux) als Reverse Proxy / Load Balancer eingesetzt werden. Diese Überarbeitung war notwendig, um alle aktuellen und kommenden Webstandards zukunftsfähig optimal zu unterstützen. Neben Performance-Optimierungen werden dadurch in Zukunft viele Features angeboten werden können, die den Nutzern Ihres Portals eine optimale User-Experience gewährleisten. Auch die Unterstützung von IoT- und Cloud-Szenarien in horizontal skalierbaren Umgebungen oder in Hochverfügbarkeits-Szenarien sind nur aufgrund dieser Änderungen machbar. Weitere Informationen zum Thema finden Sie hier.
  2. Businesslogik

    Die Businesslogik wurde zugunsten der Zukunftsfähigkeit (Flexibilität, API, Transparenz) überarbeitet. Klare Definitionen und eine saubere Struktur bieten mehr Flexibilität in der Applikationsgestaltung. Die Verantwortlichkeiten von Server-Code wurde in den Applikationsdesigner verlagert. Für Formulardaten gibt es nun erweiterte Speichermöglichkeiten. Aktion und Response sind klar getrennt. Die Performance beim Veröffentlichen von Applikationen wurde stark verbessert.
  3. REST-API

    Wir haben für Sie die Kommunikationen zwischen dem Portal Manager und anderen Servern auf die REST-API umgestellt. Dadurch können Portale abhörsicher auch über Firewall-Grenzen hinweg mit anderen Servern kommunizieren. Die Anbindung von Fremdsystem und Fremddaten wird dadurch noch einfacher und Ihr Portal damit noch ein Stück weiter zum Digital Workplace und zentralen Tool in Ihrem Unternehmen. Getreu dem Motto: Alles an einem Ort!
  4. Java 11

    Sowohl Portal Server als auch Portal Manager basieren nun auf der Java-Runtime Version 11. Dabei können bestehende Java-Lizenzen genutzt oder auf die Open-Source Variante OpenJDK umgestiegen werden. Dies eröffnet Ihnen neben der Kosteneinsparung die Möglichkeit, Ihre ganz individuelle JDK auszuwählen und damit eine Konsolidierung Ihrer Java-Systeme vorzunehmen.
  5. Versionierung

    Die verschiedenen Entwicklungsstände von Applikationen, Prozessen und Layouts können nun auf zwei Arten versioniert werden:
    1. Semantische Versionierung: Vergabe einer textuellen Versionsnummer mit Metadaten
    2. Versionsverwaltung mit Git, bei der eine Historie angelegt wird
    Weitere Informationen zum Thema finden Sie hier.
  6. Multi Tenancy

    Die neue Mandantenfähigkeit in Intrexx bietet folgende Vorteile:
    • Kompaktere Portale durch mandantenorientiere Applikationen anstelle von vielen geklonten Applikationen
    • Bei Korrekturen und Weiterentwicklung geringerer Aufwand und Win-to-Win für alle Nutzer der Applikation
    • Verteilte Administration pro Standort (B2B durch Kunden-Administrator)
    • Reduzierung der Datenmenge bei großen Unternehmen bei Auswahlverfahren (Dropdowns, Listen, Verteiler, Datapicker) auf Eingabeseiten oder dynamischen Filtern
    • Einfacher und schneller Aufbau von Intranets, B2B und B2C Portalen
    • Automatisierung des Benutzermanagements im B2B/B2C Bereich, aber auch in Intranets mit reiner Intrexx-Benutzerverwaltung
    • Reduzierung administrativer Aufwände
    Weitere Informationen zur neuen Mandatenfähigkeit in Intrexx finden Sie hier.
  7. Connector-API

    Die Intrexx Connector-API definiert eine Java-API für eigene Intrexx-Connectoren, die externe Daten in Intrexx über eine Fremddatengruppe bereitstellen. Alle Informationen zu diesem Thema finden Sie hier.
  8. Export / Import

    Die Export- und Importdialoge für Applikationen, Prozesse, Layouts u.a. wurden zugunsten der besseren Übersicht und einfacheren Handhabung überarbeitet. Weitere Informationen zum Thema finden Sie hier.
  9. Parameter

    Parameter sorgen für mehr Transparenz in der Applikationsentwicklung. Außerdem ermöglichen sie die Wiederverwendbarkeit von Seiten. Alles zu diesem Thema finden Sie hier.

Setup

  1. Cloud / Cluster

    Neue Setup-Installationsoptionen für den Cloud- und Cluster-Einsatz

Modul Start

  1. Start - Server trennen - Anmeldung an Portal (neuer Dialog)

Modul Applikationen

  1. Daten können nun direkt in der Frei gestalteten Tabelle bearbeitet werden. Eine Anleitung dazu finden Sie hier.
  2. Reiter "Binding" in den Eigenschaften von Elementen
  3. Neue Abstraktionsschicht: Read- und WriteContainer
  4. Applikationen optimiert / nicht optimiert veröffentlichen
  5. Neuer Kontrolltyp Farbe beim Eingabefeld / Eingabe nicht mehr hexadezimal / HTML5-Kontrolle bei Eingabefeld
  6. Zusatzkonfigurationen beim TinyMCE-Editor
  7. Namen von Datengruppen und -Feldern können nun auch nach dem Veröffentlichen der Applikation geändert werden
  8. Der Dialog zur Tooltip-Positionierung ist überarbeitet
  9. String-Datenfelder mit den Operatoren Ist enthalten in / Ist nicht enthalten in mit String-Werten des aktuellen Benutzers vergleichen
  10. Applikation aus einem Verzeichnis heraus öffnen
  11. Markdown-Editor
  12. Seiten können nun in den Allgemeinen Seiten-Eigenschaften als Portlet-Seiten definiert werden.

Modul Design

  1. Elemente erstellen über den Struktur-Bereich, die Arbeitsfläche als reine Vorschau

Modul Benutzer

  1. Neue Objekte für die Benutzerverwaltung, erreichbar über das Hauptmenü Bearbeiten / Neu (Land, Ort, Mandant)
  2. Attribute referenzieren im Schemamanager

Portlet-Framework

  1. Für das neue Portlet-Framework gilt "Mobile first" - Portletseiten werden responsiv erstellt. Neu ist auch die flexible Konfiguration und smarte Bedienung in der Administration. Dashboards können mit Inhalten aus beliebigen Applikationen aufgebaut und mit der dynamischen Parameterisierung einfach erweitert werden. Verfügbarkeit und Anzeige der Portlets können gezielt gesteuert werden. In Applikationen können nun beliebige Seiten aus anderen Applikationen als Portlet eingebunden werden. Auch die Mehrfachverwendung von Seiten ist möglich. Weitere Informationen zum Thema finden Sie hier.